Marlies M. Mach, geborene Frommknecht. Die Künstlerin wurde 1944 in Königswalde geboren. Natur, Farben und Formen, Sammeln und Zusammenfügen waren die bestimmenden Inhalte in ihrer Kinder- und Schulzeit.

Marlies M. Mach

Natur, Farben und Formen, Sammeln und Zusammenfügen waren die bestimmenden Inhalte in der Kinder- und Schulzeit von Marlies M. Mach. Der Maler und Lehrer Hugo Stuhl begann ihre kreative Neugierde auf Zeichenpapier und Leinwand zu lenken und dabei die Wahrnehmung in die Ausdrucksform des Zeichnens und Malens umzuleiten. Das Interesse an der Natur entwickelte und differenzierte sich zugleich zusehends, da Hugo Stuhl mit der ihm eigenen Mal- und Sehweise zugleich auch viele neue Anregungen und Denkanstöße vermittelte.

Naturaufenthalte in Skandinavien, Frankreich und Italien, Aufenthalte während der Jagd in Großbritannien, Belgien, Tschechien, Österreich und in verschiedenen Landschaften  Deutschlands ließen bei Marlies M. Mach zudem eine eigene Betrachtungsweise entstehen, die ihren Ausdruck in vielen Skizzen und Bildern fand.
So entstanden besondere Mond-, Licht- und Schatteneffekte, die dem Betrachter eine differenzierte Sehweise in die Natur ermöglichen und das scheinbar Unscheinbare erlebbar machen. Nicht das Kopieren sondern das Interpretieren der Natur sind dabei die bestimmenden Faktoren und finden so einen eigenen unverwechselbaren Ausdruck.

2006 erschien das erste Skizzenbuch „Naturblicke“ – eine umfassende und informative Werkübersicht – von Marlies M. Mach. Es folgten die Werkbücher „MEE(H)R SEHEN  – Arbeiten von der Ostsee und heimischen Gewässern“, „Blumiges“, „Ansichten“, „Menschen-Leben“. Das 6. Werkbuch „Lebensräume“ ist 2014 erschienen.