Werkbuch 01 | Naturblicke

Mit Klick auf eines der Bilder gelangen Sie zur vergrößerten Darstellung.

Leise flüstern die letzten Blätter im Wind – vergänglich –

jedoch gleichzeitig das Sammeln von Kräften für den Frühling…

Einsamer Umgang mit der Natur ist eine nie versiegende Quelle der Inspiration…

Licht – Schatten – Farben – Geräusche – Gerüche und Formen –
wie man sie so wechselnd, vielfältig und um­fassend in keiner Bibliothek findet…

…die Verbindung zu Erde und Wasser wahrnehmen –
Stille und Weite fühlen…

…ein Gedicht – ohne Worte…
…zufällige Verspieltheit der Natur…
…Vergehen und Wachsen –
Pulsschlag der Erde…

Sehen mit dem Herzen und es offenbart sich uns schöpferische Macht und Harmonie…

[…]

Marlies Mach ist passionierte Jäge­rin mit eigenem Revier in Nord­hessen – jagte aber im Hunsrück, in der Eifel, in Branden­burg, in Schweden, in den Arden­nen, in Österreich, in England und am Niederrhein. Sie und ihre Familie leben seit über 20 Jahren von Wild.

Sie betrachtet ihr Revier als ein ihr anvertrautes Stück Natur, das sie bezogen auf Pflanzen und Tiere mit großer Liebe, Verantwortung und Einsatz betreut  – immer mit Blick auch auf die Nachhaltigkeit.

Der mehrstündige Ansitz bei jedem Wetter und zu jeder Tages- und Nachtzeit bedeutet für sie „Einswerden mit der Natur – intensives Wahrnehmen von Details und Besonderheiten – und das künstlerische Umformen in kleinen Zeichnungen“ – so dass sie nie „ohne Beute“ nach Hause kommt.

Jagen ist soviel mehr als das Erlegen und Verwerten von Wildtieren.

Neukirchen-Vluyn im  November 2007